Umweltschutz ist für neun von zehn Menschen in Litauen wichtig

Mehr als ein Drittel der Befragten vermied Kunststoffverpackungen oder kümmerten sich um die Umwelt

L-infos/Litauen - Laut einer repräsentativen Umfrage unter den Einwohnern Litauens, die vom litauischen Umweltministerium in Auftrag gegeben wurde, ist der Umweltschutz für die meisten Menschen in Litauen wichtig. Für 89%, also neun von zehn Befragten Litauer, erklärten, dass der Umweltschutz für sie wichtig sei. Die Umfrage des Marktforschungs- und Meinungsforschungsunternehmens „Baltic Research“ im vergangenen Herbst befragte 1033 Einwohner im Alter von 15 bis 74 Jahren.

Ein Fünftel der Befragten hält den Klimawandel und seine Folgen für das wichtigste Umweltproblem. Andere Hauptprobleme sind Luftverschmutzung (16%), Wasserverschmutzung (15%), zunehmender Abfall (13%), Verschmutzung durch Chemikalien in der Landwirtschaft oder im Haushalt (12%) sowie Abfallbewirtschaftung und -vermeidung ( 11%).

Sechs von zehn Befragten glauben, dass Umweltprobleme einen direkten Einfluss auf ihren Alltag haben und sieben von zehn befürchten die Auswirkungen von Kunststoffprodukten auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit.

63% der Befragten gaben zu, dass sie eine wichtige Rolle beim Umweltschutz spielen könnten. Sogar neun von zehn sortierten den Abfall, mehr als ein Drittel vermied Kunststoffverpackungen oder kümmerte sich um die Umwelt, nahm an verschiedenen Veranstaltungen für die Vermeidung und den Umgang mit dem Müll teil und ein Fünftel verbrauchte bewusst weniger Ressourcen - Energie (24%), Wasser (20%), Abfall im Haushalt (22% .).

Die Mehrheit der Befragten glaubt, dass die beste Möglichkeit zur Beseitigung der Umweltprobleme die Umweltgesetzgebung ist. 34 Prozent wies darauf hin, dass mehr Informationen benötigt werden und dass die Öffentlichkeit über Umweltfragen informiert werden sollte; sie ist der Auffassung, dass bei Verstößen gegen Umweltauflagen höhere Geldbußen verhängt werden sollten.

Die Hälfte der Befragten gab an, über Umweltprobleme informiert zu sein, 44 Prozent waren gut informiert. Die bevorzugte Informationsquelle ist das TV. Jede zweite Befragte gab an, dass er eine Sendung zu Umweltthemen sehen würde, drei von zehn benutzen Fernsehnachrichten für ihre Information. Andere bevorzugte Informationsquellen sind: soziale Netzwerke (16%), Artikel oder Videos auf Internet-Nachrichtenportalen (14-15%), Radio (12%) und andere.

Zurück