Meisen im lettischen Winter

Die Meise ist ein Vogel der Wälder und der Siedlungen und im Winter ständiger Gast am Futterhäuschen.

L-infos/fr - Die Meisen zählen zu unseren häufigsten Wintergästen im Garten. Etwas knifflig ist die Unterscheidung der schwarz-braun-weißen Arten Tannen-, Sumpf- und Weidenmeise. Dazu kommen drei weitere „Meisen“-Arten, die zoologisch betrachtet zu eigenständigen Familien gehören. Die Meisen gehören auf alle Fälle in die Familie der Sperlingsvögel und dort wiederum in die Unterordnung Singvögel. Nach allgemein gültiger Kenntnis umfasst die Familie 51 Arten.

Sie leben in baumreichen Gegenden, sie sind klein und gedrungen und haben einen kräftigen Schnabel. Als gewandte Kletterer beschaffen sie sich ihre Nahrung vor allem im Gehölz. Es sind anpassungsfähige Tiere, die hauptsächlich von Insekten und Sämereien leben. Viele Arten leben in der Nähe menschlicher Siedlungen und nehmen gerne das Futterangebot von Menschen an. Sie sind Höhlenbrüter und überwiegend Standvögel. Im Winter schließen sie sich oft zu gemischten Trupps zusammen.

Kohlmeisen: Die Farbkombination der größten Meise ist unverwechselbar: Schwarzer Kopf mit weißen Wangen, dazu eine gelbe Unterseite. In der Vorderansicht unterscheidet sich das Männchen vom Weibchen durch den kräftigeren schwarzen Bauchstreifen. Ein Vogel der Wälder und der Siedlungen, im Winter ständiger Gast am Futterhäuschen.

Blaumeisen: Kleiner als die Kohlmeise und ähnlich gefärbt. Unterscheidungsmerkmale: Blauer Kopf mit mehr weiß als bei der Kohlmeise. Im Winter an Futterstellen weit verbreitet.

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