Markttage in Lettland

Ein ausgeprägtes Wahrzeichen vom Zentralmarkt sind die in den 20er Jahren des 20.jahrhunderts gebauten architektonisch ausdrucksvollen Pavillons. Ursprünglich wurden sie als Hangar für Luftschiffe errichtet

L-infos - Laut "schlauer" Definition bezeichnet der Begriff Markt (von lateinisch mercatus ‚Handel‘, zu merx ‚Ware‘) allgemeinsprachlich einen Ort, an dem Waren regelmäßig auf einem meist zentralen Platz gehandelt werden, jedoch kann heutzutage ein Markt auch im nicht realen Leben stattfinden, z. B. im virtuellen Raum wie Amazon. Mit den virtuellen Märkten - die es in Lettland natürlich auch gibt - haben die Wochenmärkte in Lettland, erst recht nicht der Rigaer Zentralmarkt, nichts zu tun. Sie sind noch leibhaftig da, man kann sie nicht nur besuchen, sehen, man kann sie auch riechen und spüren und natürlich anfassen. Da ist nichts digital (vielleicht die Kasse), da ist Leben pur!

Eröffnung des Zentralmarktes in Riga

Im Jahr 1930 wurde der Rigaer Zentralmarkt feierlich eröffnet, der nicht nur als der größte, sondern auch der beste und modernste in Europa anerkannt wurde. Zu verschiedenen Zeiten hat sich  der Rigaer Zentralmarkt immer im Herzen von Riga befunden und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, persönliches Verhalten, prachtvolle Geschichten und lustiges Feilschen geboten.

So einen Spaziergang wirst du nirgendwo in Europa erleben können!

Fast im Herzen von Riga, einpaar Hundert Meter entfernt von der Altstadt, am Ufer der Daugava neben dem Rigaer Internationalen Busbahnhof befindet sich der Rigaer Zentralmarkt.  Das ist nicht nur der Fläche nach einer der größten Märkte in Osteuropa, sondern auch einer der meist besuchten – die Besucherzahl schwankt jeden Tag von 80 00 bis sogar 100 000 Menschen. Ein ausgeprägtes Wahrzeichen vom Zentralmarkt sind die in den 20er Jahren des 20.jahrhunderts gebauten architektonisch ausdrucksvollen Pavillons. Ursprünglich wurden sie als Hangar für Luftschiffe errichtet, erst später wurde der Beschluss gefasst, sie als Marktpavillons zu nutzen.

Der Rigaer Zentralmarkt zeichnet sich nicht nur durch seine Pavillons aus, sondern auch mit den alten Lagern oder den sogenannten Speichern aus, wo jetzt das Viertel der kreativen Branchen gebildet wurde.

Im Jahr 1998 wurde das Marktgelände in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Probiere und kauf die Güter des Zentralmarktes!

Auf dem Rigaer Zentralmarkt kann man sowohl auf dem Lande Lettlands gezüchtete und von Bauern hergestellte Lebensmittel, als auch exotische Früchte, Gewürze und Industrie-Waren erwerben. Auf dem Markt gibt es fünf Pavillons – Gemüse-, Milch-, Fleisch-, Fisch- und Gastronomie-Pavillons, sowie das Marktgelände unter freiem Himmel mit Industrieartikeln und Erzeugnissen der Handwerker, der Nachtmarkt und der Bauernmarkt, der Tag und Nacht auf ist.

Märkte in Riga - Nahezu an jeder Ecke

Verteilt über das Stadtgebiet von Riga befinden sich Märkte von zum Teil stattlichem Ausmaß. Sie ermöglichen schlicht und ergreifend die preiswerte Versorgung mit Gütern aller Art, sind in der Regel gut erreichbar und nicht selten richtig stimmungsvoll. Gemüse, Obst, Souvenirs, Kleidung oder sonstige Accessoires werden – mal lauter, mal leiser – angepriesen und anschließend mit unverschämt hohem Verhandlungsgeschick an den Mann gebracht.

Markttage in Lettland

Tirgus ist der lettische Begriff für Markt.

Die Markthalle von Liepaja liegt, wie viele lettische Markthallen, mitten in der Stadt

Nun ist das Marktgeschehen nicht ausschließlich auf Riga-Stadt begrenzt - mitnichten! "Der Markt" hängt in Lettland nicht ursächlich mit einem "Marktplatz" zusammen. Noch heute ist in Lettland dort Markt, wo ein PKW, oder Kleinlaster, anhält, seinen Kofferraum, oder eben die Hecktür des LKWs, öffnet und die Menschen zusammenströmen, um zu schauen, zu handeln, anzufassen und zu riechen und natürlich auch um zu Kaufen. Dies bezieht sich nicht nur auf Fleisch, Fisch und Gemüse, wobei die ersten beiden Warengruppen das größte Interesse auf sich ziehen, es werden genauso gut Anziehsachen, Gegenstände des täglichen Lebens - einfach alles, was des Letten Herz begehrt - angeboten, gehandelt und gekauft. Das Ganze findet auf dem flachen Land, an schon seit ewigen Zeiten fest abgesprochenen Straßenkreuzungen und natürlich in den Dörfern, in den Vororten und in den Straßenschluchten der Plattenbauten, statt.

Natürlich gibt es in den Städten ein mehr oder weniger geregeltes Marktleben statt - in den dafür vorgesehenen Markthallen.

Liepaja wird auch 'die Stadt des Windes' genannt. Sie ist nicht nur ein Regionalzentrum, sie beheimatet die Universität, ein Theater sowie andere Kultur- und Touristenattraktionen und natürlich eine große Markthalle, die es auf alle Fälle zu besichtigen gilt. Verfehlen kann man sie nicht, liegt sie doch mitten in der Stadt. . Außerdem kann man in Liepaja Kunst, Musik und das Strandleben genießen.

Natürlich darf man Ventspils nicht vergessen, nicht nur, wenn es um die Märkte es Landes geht, aber dann auf alle Fälle nicht. Ventspils befindet sich in der westlichen Kurzeme-Region an der Ostseeküste, und liegt am Fluss Venta, der ihr auch ihren Namen gab. Die Stadt besticht durch die wunderschöne Altstadt, das Auenwaldgebiet und die mit der blauen Flagge für saubere Umwelt und gute Wasserqualität ausgezeichneten Strände. In der Altstadt liegt das Marktgelände: Das größte Angebot des Markt findet man am Samstagmorgen. Während der Woche arbeitet der Markt bis zur Mittagszeit. Im Markt kann man frische Lebensmittel, verschiedene frische Fleischwaren und Fischprodukte, Obst und Gemüse und natürlich Honig kaufen.

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