Lettlands Küste - voll oder leer?

Die einsamen Küstenstreifen Lettlands sind berühmt - man kann es aber auch anders haben, wenn man dahin will, wo das Leben "pulsiert"!

L-INFOS /  OK!, das hier ist nun auch nicht jedermanns Sache: Alleine, selten mal eine menschliche Seele und wenn schon, dann eine, die auch alleine sein will! Aber keine Masken, keine Ansteckungsgefahr, hier kannst du laut singen und baden gehen, ohne dass man deine Cellulitis oder Wohlstandsfalten kommentiert! Hat doch auch was für sich, oder?

Natürlich gibt es in Lettland auch die „vollen“ Strände, Musik aus der Dose, Kaffeebude oder „Coffee-to-Go“ im Rücken, Eis und Pommes, usw. incl. Wer das liebt, weil dort angeblich das Leben pulsiert, kann das auch (mal mehr, mal weniger) in Lettland finden!

Allerdings, so „einsam“, wie unser Foto in einer Momentaufnahme zeigt, ist das hier bei einem derartigen derzeitigen „Sonnenbeschuss“ auch nur am (sehr) frühen Morgen. Am späteren Vormittag kommen schon mal ein paar (fünf bis zehn) Einheimische und Gäste zum Baden vorbei. Wanderer, die den Ostsee-Wanderweg ablaufen, sind bei solchen Temperaturen schon seltener – die bevölkern die nicht weit entfernten, aber parallel laufenden, Waldwege. Das ist weitaus gesünder!

Unser Foto entstand an der Küste der „Bucht von Riga“ zwischen Kolka und Gipka, näher an Melnsils heran. Traumhafte Strände, ruhig und gemütlich. Wenn sie an die Orte Kolka, besonders an Melnsils oder auch den Strand von Gipka, heranrücken, dann gibt es da auch das „pulsierende“ Leben, allerdings den Kaffee und die Pommes müssen sie sich (Melnsils ausgenommen) wohl besser selber mitbringen. Wobei, in der Nähe der „Knubbelpunkte“ gibt es immer einen Laden, ein Restaurant, oder dergleichen. Ein bisschen die Augen aufmachen und auf die Mitbadenden schauen und einfach mal fragen – vielleicht antwortet man ihnen sogar in fließendem/gebrochenen deutsch!

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