Für Urlauber wurde Lettland teuer! Galoppierende Preise?

In der Gruppe der Lebensmittel und alkoholfreien Getränke stiegen die Preise im Jahresverlauf um 4,1%. Der bedeutendste Einfluss auf die durchschnittliche Preissteigerung in der Gruppe war Gemüse (+ 17,6%).

L-INFOS/CSB - Im Juni 2019 stieg in Lettland das durchschnittliche Verbraucherpreisniveau gegenüber Juni 2018 nach den neuesten Daten des Statistischen Zentralamts (CSB) um 3,0%. Die Preise für Waren stiegen um 3,1% und für Dienstleistungen um 2,9%. Noch "happiger" wird es im Vergleich zu 2015! Gegenüber 2015 lagen die Verbraucherpreise im Juni 2019 um 9,7% höher. Die Preise für Waren stiegen um 8,6% und für Dienstleistungen um 12,7%.

Der größte Einfluss auf die Veränderung des durchschnittlichen Verbraucherpreisniveaus im Juni 2019 im Vergleich zum Juni 2018 war der Anstieg der Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, Waren und Dienstleistungen im Wohnungsbau, alkoholische Getränke und Tabakwaren sowie Freizeit- und Kulturwaren und -dienstleistungen. Restaurant- und Hoteldienstleistungen, Heimtextilien.

Die Preise fangen an zu galoppieren!

"Glück" hatten die Konsumenten von alkoholischen Getränke, diese wurden nämlich nur 4,7% teurer.

Während des Jahres stiegen auch die Preise für Brot (+ 8,4%), Mehl und anderes Getreide (+ 12,2%), Süßwaren (+ 2,6%) und Teigwaren (+ 8,9%). Preise für Schweinefleisch (+ 12,0%), Fleischprodukte (+ 7,9%), Sauerrahm (+ 6,1%), Trockenfrüchte und Nüsse (+ 10,8%), Schokolade (+ 4,0%) ), Butter (+ 6,1%). Kaffee (-7,2%), frisches Obst (-2,8%), Geflügel (-1,1%) wurden billiger.

Das durchschnittliche Preisniveau für alkoholische Getränke und Tabakwaren stieg um 4,7%. Die Preise für alkoholische Getränke stiegen um 4,5%, hauptsächlich aufgrund steigender Bier- und Spirituosenpreise. Die Tabakpreise stiegen durchschnittlich um 5,3%.

Im Jahresverlauf stiegen die wohnungsbezogenen Güter und Dienstleistungen um 4,2%. Strom, Erdgas, Müllabfuhr, Wohnungsmiete wurden teurer.

In der Wohnungsbaugruppe stiegen die Preise durchschnittlich um 2,6%. Reinigungs- und Pflegemittel für Wohnungen verteuerten sich im Jahresverlauf um 7,6%.

In der Gruppe Freizeit und Kultur stieg das durchschnittliche Preisniveau um 3,0%, hauptsächlich aufgrund von Preiserhöhungen für Fernsehabonnements, Blumen, Tiernahrung und Pauschalreisen.

Die Preise für Restaurants und Hotels stiegen um 4,8%. Die Preise für Restaurants, Cafés und Fast-Food-Betriebe stiegen um 4,4%, während die Kantine um 5,9% zulegte.

Auch Körperpflege- und Schönheitsprodukte, Telekommunikationsdienste, Wartung und Reparatur von Personenkraftwagen, Kraftstoff (plus 0,8%) und zahnärztliche Leistungen wirkten sich im Jahresverlauf erheblich auf die Preiserhöhungen aus. In der Kfz-Versicherung ist das durchschnittliche Preisniveau gesunken.

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