Lettland: Die Kreditvergabe bleibt verhalten

L-INFOS/Vilnis Purviņš /Chefökonom der Abteilung Makroökonomische Analyse, Abteilung Geldpolitik - Lettlands Wirtschaftswachstum ist nach wie vor in erster Linie von Unternehmen abhängig, die ihre internen Finanzierungsquellen nutzen, während der Beitrag der Banken in Form von Krediten an Unternehmen und private Haushalte nach wie vor vernachlässigbar ist . Gleichzeitig nehmen die inländischen Einlagen sowohl monatlich als auch jährlich weiter zu.

Im März die KreditportfoliosSowohl der Sektor der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften als auch der Sektor der privaten Haushalte wuchsen (um 0,3% bzw. 0,1%), wobei die Haushaltskredite für Hauskauf und der Konsumentenkredit um 0,1% bzw. 0,6% stiegen. Der Gesamtanstieg von lediglich 0,1% war jedoch vernachlässigbar und die Jahresänderungsrate der inländischen Kredite blieb weitgehend unverändert bei –4,0%, einschließlich –4,7% und –4,8% der Änderungsraten bei Krediten an nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften und private Haushalte Darlehen jeweils. Der Effekt aus der Umstrukturierung des Bankensektors schloss jedoch aus. Die Jahresänderungsrate in allen Sektoren blieb mit 1,4% insgesamt positiv, einschließlich eines Anstiegs der Kredite an nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften um 1,2% bzw. 0,8%. Die Neukredite haben sich im März leicht verbessert, Die monatlichen Beträge der neuen Darlehen, die sowohl Unternehmen als auch privaten Haushalten gewährt wurden, erreichten den höchsten Stand seit Jahresbeginn. Der Betrag der im ersten Quartal dieses Jahres gewährten neuen Kredite entspricht damit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die inländischen Einlagen von nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften und privaten Haushalten nahmen im März um 4,8% bzw. 9,5% zu, wobei das jährliche Wachstum der Einlagen insgesamt 7,8% betrug. Lettlands Beitrag zum monetären Aggregat M3 des Euro-Währungsgebiets stieg aufgrund der täglich fälligen Einlagen von Ansässigen im Euro-Währungsgebiet bei den monetären Finanzinstituten Lettlands um 0,9%, trotz der schrumpfenden Einlagen mit einer vereinbarten Laufzeit von bis zu zwei Jahren und Einlagen mit Kündigungsfrist: Die jährliche Änderungsrate von M3 betrug 13,8%, während die entsprechenden Einlagenkategorien bei den oben genannten Einlagenkategorien 15,4%, 13,2% und –0,4% waren.

 

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