Klimawandel: E-Schnellladestationen für das Baltikum

Nach Angaben von Jan Haugen Ihle, Leiter Nordeuropas bei Ionity, werden noch in diesem Herbst ein oder zwei Ladestationen in Litauen errichtet werden. Unser Foto zeigt eine E-Station in Talsi/Lettland. Betreiber unbekannt.

L-infos/AHK - Wie die Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen (AHK) mitteilt, sollen in den  baltischen Staaten einem Medienbericht zufolge bis Ende 2020 die ersten Schnellladestationen für Elektroautos in Betrieb genommen werden.

Der Ladestationen­betreiber Ionity will noch in diesem Jahr mit der Installation der ersten drei Ladestationen an Circle K-Tankstellen in Litauen beginnen, berichtete die litauische Wirtschaftszeitung Verslo žinios im September. Dazu habe das Ge­meinschafts­unternehmen von BMW, Daimler, Ford und VW einen Vertrag mit dem litauischen Straßen­bau­unternehmen Gatas unterzeichnet.

Nach Angaben von Jan Haugen Ihle, Leiter Nordeuropas bei Ionity, werden noch in diesem Herbst ein oder zwei Lade­stationen in Litauen errichtet werden. Doch dauere es "mindestens ein halbes Jahr", bis sie ans Netz gehen werden, sagte er dem Blatt. Drei weitere Stationen werden in Estland und Lettland gebaut werden.

Insgesamt sechs Ladestellen mit einer Leistung bis zu 350 Kilowatt (KW) sollen die Ladezeit erheblich verkürzen. Zu den genauen Standorten der Schnell­ladestellen äußerte Ihle sich nicht - sie werden dem Bericht zufolge an Tankstellen entlang wichtiger Fernstraßen installiert werden.

Europaweit hat Ionity gegenwärtig rund 140 Schnelllade-Stationen in Betrieb. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben bis Ende kommenden Jahres 400 Ladestationen für Elektroautos entlang von Autobahnen in 23 Ländern aufbauen.

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